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von Miriam Betz
(Kommentare: 0)

Seminar mit Sensei Olaf Krey vom 26. bis 28.09.2014 in Hassloch

von Steve Mirke

Es war das erste Seminar mit Olaf Krey (außerhalb von Gärtringen), dass bereits am Stuttgarter Flughafen begann. Zusammen fuhren wir mit zahlreichem Gesprächsstoff in Richtung Hassloch, wobei „Fahren“ konnte man das Freitagabend eigentlich nicht nennen. Wir verbrachten die Zeit mit der Suche nach der „besten“ Route und dem „besten“ Handynavigationssystem. Beides blieb erfolglos bis die Akkus nach und nach leer wurden und wir schließlich das geplante Freitagabendtraining verpasst hatten. Somit ging es Freitagabend nur noch zum Essen ins Restaurant um den hungrigen Bauch zu füllen.

Danach entschieden die Bielefelder und ich uns dazu, noch das lokal bekannte Andechser Bierfest zu besuchen, an dem, wenn ich mich richtig erinnere, ca. 30.000 Besucher erwartet wurden. Unserer subjektiven Wahrnehmung nach, glich es im ersten Moment jedem üblichen Bierfest, was man so kennt. Doch das war es irgendwie nicht.

Yûgen (幽玄) ist ein japanischer Begriff, der die Wahrnehmung einer unergündlichen Tiefe, einer Art „Mystik“ beschreibt, bei der das Verborgene beachtet werden soll, dass was nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Nach meiner persönlichen Interpretation dieses Begriffes, konnte man auf diesem Fest diese Fähigkeit trainieren.

Offensichtlich war: Es war spät, die Straßen vermüllt, die anwesenden Menschen zum Großteil betrunken und in einer Alterspanne zwischen Teenager und Mitte 30. Nachdem wir ca. 30 Minuten auf dem Fest verbracht hatten, waren wir uns einig. Die Stimmung, die wir wahrnahmen, empfanden wir als ungewohnt aggressiv. Wir vier waren alle schon einige Male auf Bierfesten ähnlicher Art, wir waren nüchtern, alle nicht ganz unerfahren in den Kampfkünsten und für uns glich diese Veranstaltung eher einem brodelnden Hexenkessel, als einem gemütlichen Festchen.

Unerwartet sah ich das erste Mal in meinem Leben, wie ein Mensch auf einen anderen Menschen, der am Boden liegt, eintritt und nein – wir waren nicht plötzlich vor dem Fernseher gelandet, sondern es passierte Knall auf Fall drei Meter neben uns. Dank Marc konnte die Situation schnell und ohne eine große Schlägerei zu entfachen, gelöst werden. Das Schockierende für mich war, dass niemand außer Marc eingeschritten ist. Alle schauten zu. Weder Begleiter des Geschlagenen noch Begleiter des Angreifers setzten sich ein, um diese Situation zu beenden. Aus meiner Sicht ist das zum geringsten Teil rechtlich relevant, sondern zu einem enormen Teil menschlich sehr fragwürdig. Es war kein verlassener Ort, es mangelte nicht an Menschen und dennoch schritt keiner ein. Woran liegt das? Und woher nehmen Menschen diese Aggressivität, auf einen am Boden liegenden Menschen einzutreten? Sowas kann man nirgendwo lernen und trainieren, hoffe ich. Reichen die Bilder aus Filmen, Nachrichten, Videoclips oder Computerspielen aus, um sich das anzueignen und in einer aggressiven Situation abzurufen? – Nachtrag: Bystander-Effekt nennt man das Nicht-Eingreifen.

Mein Text ist nun etwas vom Weg abgekommen, aber diese schockierende Situation hat sich doch eingebrannt. Ich möchte mit diesen Zeilen auch keinen davon abhalten dieses oder ähnliche Feste zu besuchen, aber ich möchte Dich darum bitten, Deine Aufmerksamkeit zu schulen, besonders für und in solchen oder ähnlichen Situationen. Ich war in diesem Moment nicht aufmerksam genug und in ein Gespräch mit Andrea vertieft. Aber solche Orte sind sehr wahrscheinlich hochgradig ungeeignet für eine konzentrierte Unterhaltung, in der man sich voll und ganz einem Gespräch widmen kann. Solche Feste sind besonders gut geeignet um seine Aufmerksamkeit zu trainieren und den richtigen Moment zum Gehen zu wählen.

Aber nun zum eigentlichen Seminarinhalt:

Am Samstag beschäftigen wir uns mit der inzwischen vierten Kata von Meister Aragaki, die ich kennen lernen durfte: Aragaki Sochin (壮鎮). Mir persönlich gefällt diese Kata sehr. Aus meiner Sicht, hat sie ein eigenen „Stil“, der nicht nur „übliche“ Elemente wiederholt und aneinander reiht, sondern Elemente (verschiedenster Kampfkünste) vereint, ohne zu virtuos zu werden. Natürlich kann man eine Kata schwierig mit Worten beschreiben, also schaut sie euch an. Aber Achtung, die im KU geübte Version findet man nicht im Internet. In üblicher Weise gingen wir durch Partner- und Soloform, mit Variationen und Takedowns und schafften es zeitlich kaum.

Am Nachmittag war schließlich Gregor Kurfer an der Reihe, der uns wieder mit zahlreichen Bodenszenarien bereicherte, die sich ebenfalls kaum in Worten wiedergeben lassen. Er versuchte uns zu allen Grundpositionen Übergänge und Möglichkeiten mit auf den Weg zu geben und machte mir wieder erneut bewusst, dass der Spaß am BJJ darin besteht, den Partner nicht mit bloßer Muskelkraft an den Boden zu pinnen, sondern durch ständige Bewegung im Fluß zu bleiben und im passenden Moment technisch korrekt zu agieren.

Der Sonntag lief ähnlich wie der Samstag ab. Am Vormittag wiederholten wir die Soloform der Kata, beschäftigten uns mit Kaishu waza und am Nachmittag ergänzte Gregor mit BJJ. Am Ende dieses Tages sah ich dann auch meinen Mitfahrer Olaf Krey wieder. Für mich fühlte es sich fast so an, als hätten wir die zwei Tage getrennt verbracht. Ja, Olaf hat die Karate-Einheiten unterrichtet, aber irgendwie habe ich in den Pausen und an den Abenden kaum Worte mit ihm gewechselt. Aber dafür war auf der angenehmeren Fahrt, an diesem Wochenende, ja auch Zeit – zumindest in den Momenten, in denen mein Beifahrer nicht schlief ;)

Hier noch ein Gimmick für alle, die nicht dabei sein konnten:

Copyright by Steve Mirke

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